teak

Plantagenteak und Reifholz – Ein Vergleich

Teakholz wurde jahrhundertlang als der König der Hölzer bezeichnet. Es zeichnet sich durch extreme Dauerhaftigkeit und attraktives Aussehen aus. Dazu ist es relativ leicht. Es wird als Bauholz und dekoratives Holz verwendet. Beliebt bei Prinzen, Priestern, Tischlern und gewöhnlichen Menschen, ist es dennoch äußerstresistent gegen Termiten und Schimmel.

Am meisten wächst Teak in Asien, aber Teakplantagen werden in vielen tropischen Ländern entwickelt, da die Anbauer von den hohen Preisen des Teaks auf dem globalen Markt angezogen werden. Die Wachstumszyklen der Plantagenhölzer variieren von 20 bis zu 80 Jahren, aber die Tendenz weist auf kürzere Zyklen hin.

Die Nachfrage nach Holz und Agrarland steigt weltweit. Myanmar, eine wichtige Quelle dieses hochwertigen Holzes, ist der schwierigen Herausforderung begegnet, die Menge seines verfügbaren Holzes durch natürliche sowie künstliche Mittel zu erhöhen.

Gemäß dem Regelwerk vom Jahr 1995 wird es verboten, die Naturwälder Myanmars durch Plantagen zu ersetzen, obwohl es erlaubt ist, sie dadurch zu ergänzen. Dennoch kann man Plantagenteakholz von kurzen Wachstumszyklen mit Reifholz einfach nicht vergleichen, was Schönheit oder Haltbarkeit angeht. Trotzdem haben Teakplantagen wegen des Marktwerts, der zahlreichen vorhandenen Informationen über Forstwirtschaft und Forstmanagement und des Rufs des Holzes viele Befürworter.

Die Regierung Myanmars hat vor, die Fläche der Teakplantagen in den nächsten Jahrzehnten zu verdoppeln. Wenn Wachstumszyklen von 40 Jahren erreicht werden, wird diese neue Ressource zumindest 600 000 Kubikmeter pro Jahr beschaffen. Maßnahmen wie Standortauswahl, hochwertige Samenquellen und vorsichtige Forstwirtschaft würden alle einen Beitrag leisten, die Qualität diese Ressource zu erhöhen. Genetische Verbesserungen könnten auch positiv darauf auswirken sowie Fortschritte bei Bearbeitungstechnologie.

Doch altes, reifes Teakholz wird immer auf dem ersten Platz stehen, sowohl beim Preis, als auch Qualität. Teakholz von längeren Wachstumszyklen ist im Allgemein besser und sollte mehr kosten. Dafür muss man auf den Ertrag (aus Investitionen in Zeit, Geld und Arbeitskräfte) länger warten.

Manche kleinere Anbauer haben einen zweifachen Ansatz angenommen. Verschiedene Wachstumszyklen werden dabei angewendet – manche Bäume mit kürzeren für einen früheren Ertrag und andere mit längeren, sodass nicht nur sie davon profitieren, sondern auch ihre Kinder und Enkel. Das ist eine ausgeklügelte Lösung eines Problems, das Forster jahrhundertlang aufgeregt hat!

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