Warum Klonbanken für Teakholz wichtig sind

Die Funktion einer Klonbank neben Erhaltung der genetischen Eigenschaften der Plusbäume ist auch als Knospespender, wenn solche benötigt werden, um Klonplantagen anzubauen. Klonbanken befinden sich an sicheren Orten, die überwacht und oft besucht werden und auf flachem Gelände stehen.

Perum Perhutani verfügt über 5 Klonbanken. In jeder davon gibt es zehn Replikationen der Plusbäume, so dass jeder Baum 50-mal kopiert wird. Falls der Baum verschwindet, werden seine genetischen Eigenschaften sicher aufbewahrt. Klonbanken befinden sich in Cepu und Randublatung Forstgebieten, Zentraljava, und in Bojonegoro, Parengan und Saradan Forstgebieten, Ostjava. Jede Auswahl eines Plusbaums wird immer von dessen Einführung in einer Klonbank gefolgt.

Anbau der Klonplantagen

Klonplantagen werden zwecks des Erhaltens hochwertiges Saatguts angebaut. Die Bäume darin werden durch Geißfußveredelung der Plusbäume fortgepflanzt. Der Standort einer Klonplantage sollte weit entfernt von anderen Teakwäldern sein, um Pollenverseuchung zu vermeiden, sodass Bestäubung nur zwischen Plusbäumen erfolgt.

Die Klonplantagen in Kesamben und Saradan, Ostjava (Hardjono et al., 1959; Soerianegara, 1974) sind vorbildlich. 1983 baute Perum Perhutani eine andere Teakplantage an. Das Unternehmen hatte vor, Klonplantagen auf 1,200 ha anzubauen und am Ende 1993 hatte 1,139 ha in Cepu, Padangan, und Randublatung (Perum Perhutani, 1995) angepflanzt.

Beim Anbau einer Klonplantage werden Knospen von den Plusbäumen am Ende der Trockensaison (August/September) aufgenommen. Die Knospen werden auf vorbereiteten Unterlagen am gleichen Tag gepfropft. Danach werden die veredelten Pflanzen in eine mit Boden und ein bisschen Dünger gefüllte Plastiktüte angepflanzt. Die Tüten werden ungefähr 3 Monate in einer Baumschule behalten, bis zu Dezember/Januar. Zu dieser Zeit werden sie in die Plantage angepflanzt. Plantagepflanzen wird durch die Taungya Methode mit Abstand von 10×10 m erreicht.

Die erste Nachzuchtprüfung wurde 1987 von Perum Perhutani in Cepu und Saradan Forstgebiete durchgeführt.

Bis zum Jahr 1991 wurden insgesamt 122 Teakplusbäume angepflanzt. Noch eine Nachzuchtprüfung mit 189 Baumfamilien fand 1988 statt. Das Saatgut dafür stammte aus offen abblühenden Plantagebäumen in Java und Nusa Tenggara Timor (Westtimor). Nach drei Monaten waren signifikante Höhe- und Durchmesserunterschiede zwischen Familien zu beobachten.

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